ÖFFENTLICH BESTELLT UND VEREIDIGT
So einfach kommen Sie zu Ihrer Bewertung
Drei Schritte – mehr braucht es nicht. Den Aufwand haben wir, nicht Sie.
01
In einem kostenlosen
Erstgespräch verstehen wir Ihre Situation und klären transparent, welches Gutachten Sie wirklich brauchen.
Wir hören zu.
02
Wir kümmern uns.
Die nötigen Unterlagen beschaffen wir weitgehend für Sie. Beim Ortstermin sehen wir uns Ihre Immobilie persönlich an.
03
Sie haben Gewissheit.
Sie erhalten ein gerichtsfestes Gutachten, welches auch beim Finanzamt vorgelegt werden kann.
IHR ANLASS
Für welchen Fall brauchen Sie das Gutachten?
Jeder Anlass folgt eigenen Regeln. Das sind die Fälle, in denen wir Erben und Familien am häufigsten begleiten.
Erbschaftsteuer: niedrigeren Wert nachweisen
Das Finanzamt bewertet geerbte Immobilien pauschal und ohne Besichtigung. Sanierungsstau, Wohnrechte oder eine schwierige Lage bleiben dabei unberücksichtigt. Liegt der Verkehrswert darunter, weist unser Gutachten den niedrigeren Wert nach § 198 BewG nach, auch rückwirkend zum Todestag.
Schenkung mit Nießbrauch oder Wohnrecht
Bei der Übergabe zu Lebzeiten behalten Eltern oft ein Nießbrauch- oder Wohnrecht. Wir ermitteln, wie stark das Recht den Wert mindert. So planen Sie die Schenkung passend zu den Freibeträgen, die alle zehn Jahre neu genutzt werden können.
Erbengemeinschaft: fair aufteilen
Übernimmt ein Erbe die Immobilie und zahlt die anderen aus, braucht es einen Wert, den alle akzeptieren. Ein neutrales Gutachten schafft diese Grundlage und hilft, Streit bis hin zur Teilungsversteigerung zu vermeiden.
Pflichtteil und Pflichtteilsergänzung
Beim Pflichtteil kommt es auf den Wert des Nachlasses an – und damit oft auf den Wert der Immobilie. Ein neutrales Verkehrswertgutachten schafft dafür eine sachliche Grundlage. Die rechtliche Beratung zum Anspruch selbst erhalten Sie bei Ihrem Anwalt oder Notar.
Familienheim: Wert klären, bevor Sie entscheiden
Das selbst genutzte Familienheim kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerbegünstigt vererbt werden. Ob das in Ihrem Fall gilt, klärt Ihr Steuerberater. Kommt es auf den Wert an, liefern wir die belastbare Grundlage.
Was ein Gutachten bei der Erbschaft bringt
Ein Kind erbt ein Einfamilienhaus. Das Finanzamt setzt 1.000.000 € an. Das Gutachten berücksichtigt den Sanierungsstau und kommt auf einen Verkehrswert von 800.000 €. Nach Abzug des Freibetrags von 400.000 € sinkt die Erbschaftsteuer um 30.000 €.
Vereinfachtes Beispiel mit frei gewählten Zahlen: Steuerklasse I, keine Vorschenkungen. Es ersetzt keine Steuerberatung.
1.000.000 €
800.000 €
– 400.000 €
Steuer ohne Gutachten (15 %)
90.000 €
Steuer mit Gutachten (15 %)
60.000 €
Ersparnis Erbschaftsteuer
30.000 €
Wert laut Finanzamt
Wert laut Gutachten
Freibetrag Kind
RECHENBEISPIEL · VEREINFACHT

Guten Tag,
mein Name ist Hubert U. Rau
Verkehrswert bei Erbschaft, Schenkung und für die Erbengemeinschaft
Immobilienwert für Erbschafts- u. Schenkungssteuer (öbuv Sachverständiger von Finanzämtern häufig vorausgesetzt)
Wertermittlung für das Finanzamt und Gericht
Erstellung von professionellen, unabhängigen und gerichtsfesten Verkehrswert- und Kurzgutachten für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen sowie unbebaute Grundstücke.
Ich bin öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken (IHK München u. Oberbayern).

Öffentlich bestellt und vereidigt – unabhängig und unparteiisch
Meine Vereidigung und Bestellung gewährt Ihnen eine objektive Wertermittlung. Nach § 198 BewG erkennt das Finanzamt Gutachten bestellter Sachverständiger regelmäßig als Nachweis des niedrigeren Werts an.
Das müssen Sie bei Erbschaft und Schenkung wissen
Was muss ich bei Immobilien im Erbfall beachten?
Im Erbfall einer Immobilie sollte pro-aktiv gehandelt werden. Denn: Liegt der Bescheid des Finanzamts erst vor, kann zwar Einspruch eingelegt werden; die Erbschaftsteuer muss ggfls. aber zunächst in der veranlagten Höhe bezahlt werden. Dann wird kurzfristig ein Wertgutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen benötigt. Nur: diese Sachverständigen sind sehr gut ausgelastet und haben kurzfristig keine Zeit. Die Uhr läuft also gegen den Erben.
Es gilt: Werden Immobilien vererbt, sofort ein Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Finanzamt in Auftrag geben.
Welche Vorteile bringt mir eine professionelle Immobilienbewertung für das Finanzamt?
Diese Gutachten weisen grundsätzlich den niedrigeren gemeinen Wert nach. Die Objektivität und Kompetenz eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen schafft eine hohe Akzeptanz bei Finanzämtern. Häufig akzeptieren Finanzämter nur Bewertungen von dieser Art von Sachverständigen.
Schenkung mit Nießbrauch: Kann das Finanzamt die Schenkungsteuer nachträglich erhöhen, wenn der Nießbrauchberechtigte früh verstirbt?
Ja – bei der Standardbewertung nach dem Bewertungsgesetz (BewG) durch das Finanzamt kann das Finanzamt den Nießbrauchwert nachträglich an die tatsächliche Dauer anpassen. Verstirbt der Nießbrauchberechtigte früher als erwartet, kann das zu einer Korrektur bzw. Nachversteuerung führen.
Wird hingegen VORAB ein Verkehrswertgutachten eingereicht, wird der Nießbrauch im Gutachten als wertmindernd im Verkehrswert berücksichtigt – und eine nachträgliche Anpassung wegen Vorversterbens ist nicht vorgesehen. Dadurch entsteht mehr Steuersicherheit.
Wieso benötige ich eine Immobilienbewertung, wenn ich meine Immobilie an die nächste Generation weitergeben möchte (Schenkungssteuer)?
Nur wenn Sie den genauen Wert Ihrer Immobilie kennen, können Sie anhand der Freibeträge (z.B. für die Schenkungssteuer) den Übergang auf die nächste Generation „mit warmer Hand“ planen. Die Berechnung vorerst fiktiver Nießbrauchrechte erleichtert diese Planung.
Kann die Immobilie auch rückwirkend zum Todestag bewertet werden?
Ja. Maßgeblich für die Erbschaftsteuer ist der Wert am Todestag, bei einer Schenkung der Tag der Ausführung. Wir bewerten die Immobilie im damaligen Zustand, auch wenn der Stichtag schon länger zurückliegt. Fotos, Rechnungen und Unterlagen aus dieser Zeit helfen dabei.
Reicht auch ein Verkaufspreis als Nachweis für das Finanzamt?
Unter Umständen ja. Nach § 198 Abs. 3 BewG kann ein Kaufpreis als Nachweis dienen, wenn die Immobilie innerhalb eines Jahres vor oder nach dem Stichtag zu marktüblichen Bedingungen verkauft wurde und sich in der Zwischenzeit nichts Wesentliches geändert hat. Wenn Sie zeitnah verkaufen, sagen wir Ihnen im Erstgespräch offen, ob Sie überhaupt ein Gutachten brauchen.
Der Steuerbescheid ist schon da – hilft ein Gutachten noch?
Ja. Innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids kann Einspruch eingelegt und das Gutachten nachgereicht werden. Die festgesetzte Steuer ist zunächst trotzdem fällig, sofern nicht die Aussetzung der Vollziehung beantragt wird. Melden Sie sich in diesem Fall möglichst sofort, damit das Gutachten rechtzeitig vorliegt.
Akzeptiert das Finanzamt jedes Gutachten?
Nein. Das Gutachten muss nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) erstellt und nachvollziehbar begründet sein. Nach § 198 Abs. 2 BewG dienen regelmäßig Gutachten des Gutachterausschusses oder bestellter bzw. zertifizierter Sachverständiger als Nachweis. Eine Online-Bewertung oder eine Maklereinschätzung reicht nicht aus.
Sind die Kosten für das Gutachten steuerlich absetzbar?
Das hängt vom Einzelfall ab. Im Erbfall können Gutachterkosten unter Umständen steuerlich berücksichtigt werden. Ob und in welcher Höhe das bei Ihnen möglich ist, klärt Ihr Steuerberater.
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